Vorsicht vor falscher PayPal-Mail: Angebliche Sicherheitsmaßnahme binnen 48 Stunden ist Betrug
Aktuell kursiert eine Phishing-Mail, die aussieht, als käme sie von PayPal. Sie fordert dazu auf, innerhalb von 48 Stunden das eigene Konto zu „bestätigen“, da andernfalls eine Sperre drohe. Die Verbraucherzentrale warnt jedoch, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt, der auf Zugangsdaten und Zahlungsinformationen abzielt.
Was ist passiert?
Kriminelle verschicken derzeit E-Mails im Namen von PayPal mit dem Betreff „Sicherheitsmaßnahme – Aktivität verifizieren, um Sperre zu vermeiden“. Darin wird behauptet, das PayPal-Konto müsse aus Sicherheitsgründen überprüft werden. Empfänger:innen sollen dafür binnen 48 Stunden einem Link folgen. Die Verbraucherzentrale weist mehrere typische Phishing-Merkmale nach, zum Beispiel eine fehlende persönliche Anrede, eine unseriös wirkende Absenderadresse und die knapp gesetzte Frist, die gezielt Zeitdruck erzeugen soll.
Warum ist das gefährlich?
Wer dem Link folgt und dort Zugangsdaten eingibt, gibt diese direkt an die Angreifer:innen weiter. Darüber lassen sich anschließend Zahlungen auslösen oder das Konto anderweitig missbraucht werden. Da PayPal-Mails zu Abbuchungen und Überweisungen im Alltag völlig normal sind, wirkt eine vermeintliche Sicherheitswarnung auf den ersten Blick plausibel, und genau das macht die Masche wirksam.
Handlungsempfehlungen
- Mail nicht anklicken, ignorieren und löschen
- Bei Unsicherheit: Konto ausschließlich über die offizielle PayPal-App oder durch manuelle Eingabe der Website-Adresse prüfen, nicht über den Link in der Mail
- Bereits Daten eingegeben? Sofort Passwort ändern, Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren und den PayPal-Kundenservice informieren