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Achtung, Phishing: Gefälschte Sparkassen-Mails drohen mit Sperrung des Online-Bankings

Im Namen der Sparkasse kursieren aktuell E-Mails, die Kund:innen mit der Sperrung des Online-Bankings drohen, sollte keine „Bestätigung“ oder „Aktivierung“ erfolgen. Der enthaltene Link führt jedoch auf eine gefälschte Webseite.

Was ist passiert?

Kriminelle verschicken E-Mails, die vorgeben, von der Sparkasse zu stammen und fordern Kund:innen dazu auf, ihr Benutzerprofil oder ihre Registrierungsdaten angeblich aus gesetzlichen oder Sicherheitsgründen zu bestätigen. Über einen eingebundenen Link sollen die Daten „aktualisiert“ werden, andernfalls drohe eine Einschränkung oder Sperrung des Online-Bankings innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Der Link führt nicht zur echten Sparkassen-Seite, sondern zu einer täuschend echt nachgebauten Fake-Seite, mittels derer sensible Kundendaten abgegriffen werden sollen.

Wie funktioniert die Betrugsmasche?

Der Trick setzt gezielt auf Zeitdruck: Die kurze Frist von teils nur 24 Stunden soll Empfänger:innen dazu bringen, den Link vorschnell anzuklicken, ohne Absenderadresse oder Zieladresse genau zu prüfen. Auf der gefälschten Seite werden dann Zugangsdaten fürs Online-Banking abgefragt. Wer sie eingibt, gibt sie direkt an die Täter:innen weiter, die damit Zugriff auf das Konto erhalten und teils sogar unautorisierte Überweisungen freigeben lassen, etwa indem sie ein fremdes Gerät als vertrauenswürdig bestätigen lassen.

Warum ist das relevant?

Die Mails wirken durch Logo, Farben und professionelle Gestaltung auf den ersten Blick echt, verraten sich aber meist durch die Absenderadresse, die nicht zur offiziellen Sparkassen-Domain gehört, sowie meist durch eine unpersönliche Anrede. Solche Wellen treten immer wieder unter wechselnden Vorwänden auf, aktuell etwa angebliche Sicherheitsupdates oder Kontoaktivierungen. Wichtig zu wissen: Die Sparkasse fordert niemals per E-Mail-Link zur Eingabe von Zugangsdaten auf.

Handlungsempfehlungen
  • Klicken Sie keine Links aus solchen E-Mails an, löschen Sie die Nachricht direkt
  • Prüfen Sie Hinweise ausschließlich über die offizielle App, das Online-Banking oder die bekannte Sparkassen-Webseite
  • Achten Sie auf Absenderadresse und unpersönliche Anrede als Warnsignale
  • Haben Sie bereits einen Link angeklickt: Ändern Sie sofort Ihre Online-Banking-PIN über ein anderes Gerät
  • Haben Sie Zugangsdaten oder TAN eingegeben: Kontaktieren Sie umgehend Ihre Sparkasse und lassen Sie den Zugang sperren