Phishing im Namen der DKB: Angeblich verbesserte Betrugserkennung
Aktuell kursieren E-Mails im Namen der DKB, die zur Aktivierung von 3D Secure 2.0 auffordern. Empfänger:innen sollen dabei über einen Link ihre Mobilfunknummer bestätigen. Die Verbraucherzentrale warnt ausdrücklich vor dieser Phishing-Welle.
Was ist passiert?
Kriminelle verschicken E-Mails im Namen der DKB, in denen mit einer angeblich „verbesserten Betrugserkennung bei Online-Zahlungen“ geworben wird. Betroffene werden aufgefordert, über einen enthaltenen Link ihre Mobilfunknummer zu bestätigen, um die neue Sicherheitsfunktion 3D Secure 2.0 zu aktivieren. Tatsächlich führt der Link jedoch nicht zu einem echten DKB-Angebot, sondern zu einer gefälschten Phishing-Seite.
Wie funktioniert der Betrug?
Der Trick setzt gezielt auf das Sicherheitsbedürfnis der Empfänger:innen: Wer ein Mail mit vermeintlich verbessertem Schutz vor Betrug erhält, ist eher bereit, den geforderten Schritt schnell auszuführen. Genau dieses Vertrauen in ein zusätzliches Sicherheitsversprechen nutzen die Täter:innen aus, um Daten abzugreifen. Typische Warnsignale sind laut Verbraucherzentrale eine unpersönliche Anrede, eine fragwürdige Absenderadresse sowie der direkte Verweis auf einen Link in der Mail.
Warum ist das relevant?
Phishing-Versuche im Namen von Banken zählen zu den häufigsten Betrugsmaschen überhaupt, da praktisch jede Bankkundschaft grundsätzlich empfänglich für Sicherheitsthemen rund ums eigene Konto ist. Solche Wellen treten immer wieder unter wechselnden Vorwänden auf, zuletzt etwa im Namen der Sparkasse mit einem angeblichen Sicherheitsupdate. Wichtig zu wissen: Banken fordern grundsätzlich niemals per E-Mail-Link zur Bestätigung persönlicher Daten wie der Mobilfunknummer auf.
- Klicken Sie keine Links aus solchen E-Mails an und geben Sie darüber keine Daten ein
- Verschieben Sie solche Mails in den Spam-Ordner
- Prüfen Sie mögliche Hinweise nur über die offizielle App, das Online-Banking oder die reguläre DKB-Webseite
- Achten Sie auf unpersönliche Anrede und fragwürdige Absenderadresse als Warnsignale
- Melden Sie verdächtige Mails der Verbraucherzentrale oder Ihrer Bank