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Phishing-Mails zu angeblicher Adressprüfung im Namen der Postbank

Aktuell kursieren Phishing-Mails, welche im Namen der Postbank eine angebliche Abweichung bei den Adressdaten melden und zur „Bestätigung“ auffordern. Ziel dabei ist es, Kund:innendaten über eine gefälschte Website abzugreifen.

Was ist passiert?

Im Umlauf sind E-Mails mit dem Betreff „Prüfung Ihrer Adressdaten erforderlich“. Sie behaupten, bei einer routinemäßigen Prüfung sei eine Abweichung zwischen der im Kundenprofil hinterlegten Adresse und den angeblichen Stammdaten der Postbank festgestellt worden. Um die korrekte Zustellung wichtiger Unterlagen sicherzustellen, sollen Empfänger:innen ihre Adressdaten bestätigen oder aktualisieren.

Wie funktioniert der Betrug?

Die Mail setzt auf den Anschein von Seriosität. Begriffe wie „Aktualitätsprüfung“, „Stammdaten“ und „sicheres Online-Portal“ klingen nach offizieller Bankkommunikation, ergänzt um ein konkretes Datum und eine Referenznummer. Gleichzeitig verrät die unpersönliche Anrede („Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde“) und die unseriöse Absenderadresse, dass es sich nicht um echte Postbank-Kommunikation handelt. Wer dem Link folgt und seine Daten „bestätigt“, gibt sie direkt an die Angreifenden weiter.

Warum ist das relevant?

Die Masche zielt auf ein Detail, das viele nicht kritisch hinterfragen. Eine Adressänderung wirkt harmlos, anders als eine Aufforderung, sofort eine große Summe zu überweisen. Genau das macht sie gefährlich, weil sie weniger Misstrauen weckt, aber trotzdem sensible Zugangsdaten abgreifen kann.

Handlungsempfehlungen
  • E-Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner verschieben und löschen, keine enthaltenen Links öffnen und keinen Aufforderungen nachgehen
  • Angebliche Hinweise zum eigenen Postbank-Konto ausschließlich über die offizielle Banking-App oder die bekannte Postbank-Website prüfen, nicht über Links aus der E-Mail
  • Auf Warnsignale achten: unseriöse Absenderadresse, unpersönliche Anrede, angebliche Abweichungen bei persönlichen Daten als Vorwand
  • Bei bereits eingegebenen Daten: umgehend die Postbank über die offiziellen Kontaktwege informieren und ggf. betroffene Zugangsdaten ändern