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Betrüger:innen missbrauchen Bundesbank-Identität

Betrüger:innen nutzen den Namen der Bundesbank, um mit gefälschten Kreditangeboten, Deepfakes und Phishing-Anrufen an persönliche Daten zu kommen. Die Bundesbank warnt vor solchen Maschen und gibt klare Hinweise, wie sie sich schützen können.

Was ist passiert?

Aktuell kursieren verschiedene gefälschte Meldungen, die angeblich von der Deutschen Bundesbank stammen. Besonders verbreitet sind Kreditangebote des „Bürger Finanz Service“ auf Telegram, die angeblich unter Beteiligung der Bundesbank vermittelt werden. Dazu werden gefälschte Webseiten, angebliche Kreditlizenzen und missbräuchlich verwendete Ausweisfotos genutzt. Die Täter:innen versprechen Kredite, fordern aber im Voraus Zahlungen für eine angebliche Kreditversicherung. Weder die Bundesbank noch das Wirtschaftsministerium stehen in Verbindung mit diesen Angeboten.

Wie funktioniert der Betrug?

Die Täter:innen geben sich als Mitarbeiter:innen der Bundesbank aus und fordern zur Zahlung von Kreditversicherungen oder zur Mitteilung persönlicher Daten auf. Dazu werden gefälschte Webseiten genutzt, die den Eindruck erwecken, von offiziellen Stellen geprüft zu sein. Häufig werden auch gefälschte E-Mails, Anrufe oder Briefe eingesetzt, in denen angeblich offene Rechnungen, Gewinne oder Erbschaften thematisiert werden. Die Opfer sollen Kontodaten, TANs oder andere sensible Informationen preisgeben. Zusätzlich werden gefälschte Videos und Bilder von Bundesbankpräsident Joachim Nagel genutzt, um für unseriöse Investmentplattformen und Krypto-Angebote zu werben.

Warum ist das relevant?

Die Bundesbank ist eine vertrauenswürdige Institution. Der Missbrauch ihres Namens macht die Betrügereien besonders glaubwürdig. Die Opfer werden mit professionell gefälschten Inhalten und offiziellen wirkenden Dokumenten getäuscht. Gerade bei Kredit- und Anlageangeboten kann es zu hohen finanziellen Verlusten kommen.

Handlungsempfehlungen
  • Prüfen Sie Kreditangebote und Finanzdienstleister:innen immer über die BaFin-Datenbank.
  • Geben Sie auf fremden Webseiten niemals persönliche oder Bankdaten ein.
  • Die Bundesbank fordert niemals per E-Mail oder Telefon zur Zahlung oder Datenmitteilung auf.
  • Öffnen Sie keine Links oder Anhänge in verdächtigen E-Mails.
  • Melden Sie Betrugsfälle der Polizei und der Bundesbank.