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Phishing im Namen von Paypal: Fake-Mails drohen mit eingeschränkten Kontofunktionen

Aktuell kursieren Phishing-Mails im Namen von PayPal mit dem Betreff „Erinnerung: Wir haben einige Ihrer Kontofunktionen ausgesetzt“. Die Verbraucherzentrale warnt ausdrücklich davor.

Was ist passiert?

Die aktuell kursierende Mail im Namen von Paypal fordert Nutzende dazu auf, die hinterlegten Profildaten im Rahmen einer angeblichen Sicherheitskontrolle erneut zu verifizieren. Andernfalls würden wichtige Kontofunktionen wie Zahlungsverkehr, Überweisungen aufs Bankkonto und der Empfang von Geldern vorübergehend gesperrt. Um die Sperrung aufzuheben, sollen Nutzende über einen Link in der Mail handeln, dafür wird eine Frist von sieben Tagen gesetzt.

Wie funktioniert der Betrug?

Solche Phishing-Mails folgen einem Muster, vor dem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) seit Langem warnt. Die Mischung aus Zeitdruck und Angst vor einem gesperrten Konto ist typisch, da die Täter:innen verhindern wollen, dass Empfänger:innen die Nachricht in Ruhe prüfen. PayPal-Logo, Sicherheitshinweise und ein hervorgehobener Verifizierungs-Button sollen der Nachricht dabei einen offiziellen Eindruck verleihen – ein bekanntes Logo ist jedoch kein Beweis für Echtheit. Als Warnsignale gelten laut Verbraucherzentrale eine unpersönliche Ansprache, eine auffällige Absenderadresse, die kurze Frist sowie die Drohung mit sofortigen Kontoeinschränkungen.

Warum ist das relevant?

Nach Angaben des BSI ist mittlerweile jede dritte versendete Spam-Nachricht als Phishing-Versuch einzustufen, rund 62 Prozent der Menschen haben laut BSI-Erhebungen bereits eine Phishing-Mail im Postfach erhalten. PayPal-Konten sind aufgrund der direkten Verknüpfung zum eigenen Bankkonto ein besonders attraktives Ziel, da Täter:innen bei erfolgreichem Zugriff nicht nur Daten, sondern direkt Geld erbeuten können.

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