Betreiber von 30 Fake-Shops verursachen Millionenschaden
Zwei Männer haben, vorwiegend in den Jahren 2022 und 2023, mithilfe von insgesamt 30 Fake-Shops über 10.000 Menschen in Deutschland, der Schweiz und Österreich betrogen.
Was ist passiert?
Die Männer aus Rostock haben mithilfe von Fake-Shops insgesamt 4,3 Millionen Euro eingenommen – ohne ein einziges Produkt auszuliefern. Die Fake-Shops waren nur für kurze Zeit verfügbar bzw. online und die Männer haben sie unter imaginären Namen geführt, sodass es lange gedauert hat sie zu überführen. In der Gerichtsverhandlung haben beide Männer letztlich gestanden und wurden zu Haftstrafe von sieben Jahren und neun Monaten bzw. fünf Jahren und neuen Monaten verurteilt.
Wie funktionieren Fake-Shops?
Es ist ein simples und dennoch sehr effektives Vorgehen von Betrügern, um Geld einzunehmen. Auf einer Website werden diverse Produkte zum Verkauf angeboten, gezahlt werden muss in der Regel auf Vorkasse, sodass die Einnahmen direkt bei den Betrügern landen. Neben der begrenzten Zahlungsoption, zeichnen Fake-Shops sich auch durch ihre verdächtig günstigen Preise aus.