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Cyberangriff auf Diensthandys der Polizei

Seit einem Cyberangriff auf die Landespolizei von Mecklenburg-Vorpommern im Juni 2025 sind 3500 Diensthandys unbrauchbar. Angreifer könnten durch den Angriff Namen und Rufnummern von Polizeibeamt*innen in Erfahrung gebracht haben.

Cyberangriff bereits vor 6 Monaten

Am 3. Juni diesen Jahres hat die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass der Server, welche Dienshandys miteinander verknüpft, von Hackern angegriffen wurde. Damals ging man davon aus, dass sogenannte „mPol“(mobile Polizei)-Handys der Polizei für „einige Tage“ nicht eingesetzt werden können. Sechs Monate später sind die Geräte weiterhin nicht einsatzbereit oder ersetzt worden, sodass Polizeibeamte auf alt bewährte Methoden wie den Polizeifunk zurückgreifen müssen, beispielsweise um Ausweisdokumente zu prüfen.

Auch wenn dies technisch ein Rückschritt, ist die tägliche Arbeit und die damit verbundenen Aufgaben laut Angaben der Polizei dadurch nicht eingeschränkt. Seit dem Angriff wurden unter anderem die betroffenen Server ausgetauscht und die Beschaffung neuer Geräte in Auftrag gegeben.

Vorsicht vor Betrugsmaschen

Es gibt keine Beweise für einen direkten Zusammenhang dieses Vorfalls und Betrugsmaschen, bei denen Betrüger sich als Polizisten ausgeben, um Geld oder sensible Daten zu erlangen. Fakt ist aber, dass Betrugsversuche dieser Art zunehmen. Insbesondere ältere Personen geraten oft in das Visier von Betrügern.

Handlungsempfehlungen
  • Niemals persönliche Informationen preisgeben oder Geld überweisen bei verdächtigen Anrufen
  • Informiere insbesondere ältere Personen in deinem Umfeld über diese Betrugsmasche
  • Hektik und unter Druck setzen sind Anzeichen dafür, dass jemand Dich am Telefon betrügen will