Daten aus Owncloud gestohlen
Daten von 50 Organisationen sind gestohlen worden und stehen nun zum Verkauf. Zugriff auf die Daten erlangten Angreifer durch zuvor gestohlene Passwörter.
Keine Sicherheitslücke bei Owncloud
Owncloud hat am 07. Januar gemeldet, dass bei selbst-gehosteten Owncloud Instanzen massenhaft Daten abgeflossen sind. Es liegt allerdings keine Sicherheitslücke oder Cyber-Angriff auf Owncloud selbst vor. Der Angriff erfolgte schlicht mit den Zugangsdaten zahlreicher Nutzer*innen. Man geht davon aus, dass die Zugangsdaten mithilfe von Malware wie RedLine, Lumma, oder Vidar beschaffen wurde. Betroffen sind nur Instanzen, bei denen keine Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) genutzt wird. Ohne zusätzliche Authentifizierung über ein mobiles Gerät oder Ähnliches reichen Nutzername und Passwort aus, um Daten zu stehlen.
Owncloud selbst empfiehlt die Nutzung von Kitework, um Datendiebstahl dieser Art präventiv zu verhindern und allgemein höhere Sicherheitsstandards einzuführen. Kitework setzt auf „Zero Trust“ und bringt neben verpflichtender Multi-Faktor-Authentifizierung weitere Sicherheitsstandards, die externe Angriffe erschweren und die Chance auf eigene (menschliche) Fehler reduziert.
- Multi-Faktor-Authentifizierung für alle Logins aktivieren
- Passwörter neu vergeben lassen mit starken Passwortregeln
- Prüfung der Log-Files auf auffällige Aktivitäten
- Aktive Sessions beenden und neuen Login mit MFA anfordern