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Betrug mit gefälschten QR-Codes an der Ladesäule

Betrüger*innen platzieren QR-Codes an Ladesäulen, welche Autofahrer*innen an Fake-Seiten weiterleitet, auf denen sie sensible Daten preisgeben sollen.

„Qusihing“ nimmt zu

Betrugsmaschen dieser Art werden als „Quishing“ bezeichnet – eine Kombination der Wörter QR-Code und Phishing. Ebenso wie Phishing-Mails Links zu Fake-Seiten oder schädlicher Code-Ausführung enthalten, verweist der QR-Code auch hier zu falschen Websites oder schädlichen Inhalten zum Download. Gefälschte QR-Codes an Ladesäulen sind nur ein Beispiel dieser Betrugsmasche. Die Gefahr für Verbraucher*innen besteht nicht nur darin Geld an Betrüger zu überweisen, sondern vor allem darin, dass persönliche Daten und Kreditkarten-Informationen in die Hände von Betrüger*innen fallen.

Beim Scannen von QR-Codes, die zur Angabe persönlicher (insbesondere Konto-) Daten führen, ist also Vorsicht geboten. Andere Beispiele für den Betrug mit QR-Codes sind unter anderem:

  • Falsche Strafzettel am Auto
  • QR-Codes an Parkautomaten und
  • Gefälschte Briefe mit QR-Code und Zahlungsaufforderung

Das Landeskriminalamt Niedersachsen hat bereits 2024 einen besonders dreisten Betrugsversuch erwähnt, bei dem ein QR-Code zur Sammlung von Spenden für gemeinnützige Zwecke gefälscht wurde.

Handlungsempfehlungen
  • Stelle sicher, dass der QR-Code ein Original ist und nicht überklebt wurde.
  • Deaktiviere in deinem Smartphone, dass Die Website eines QR-Codes automatisch geöffnet wird.
  • Überprüfe die hinterlegte Website auf Seriosität und Vertrauenswürdigkeit.
  • Wenn Du Opfer der Betrugsmasche geworden bist, sofort die Kreditkarte sperren lassen.
  • Wenn Du Opfer der Betrugsmasche geworden bist oder glaubst sie erkannt zu haben, melde den Vorfall der Online-Wache der Polizei.