Soundcloud bestätigt Datenklau von 30 Millionen Nutzer*innen
Nach einem Hacker Angriff auf soundcloud im Dezember bestätigen Plattform Betreiber nun, dass Daten von 20% der Nutzer*innen gehackt wurden.
Was ist passiert?
Am 15. Dezember meldete die Streaming-Plattform soundcloud, dass Angreifer im großen Stil Nutzerdaten geklaut bzw. kopiert haben. Mithilfe einer kostenpflichtigen Übersichtsseite (Dashboard) konnten Angreifer massenhaft Nutzerdaten entwenden. Soundcloud betonte in der Mitteilung aber auch, dass sensible Daten wie Zahlungsinformationen oder Passwörter davon nicht betroffen sind.
Betroffene Daten:
- E-Mail-Adresse
- Namen
- Nutzernamen
- Avatare
- Profilstatistiken
- Geografische Standorte
Welche Gefahren entstehen durch diesen Vorfall?
Die betroffenen Daten geben Betrüger*innen ausreichend Informationen, um individualisierte Phishing-Mails zu verfassen mit dem Ziel an sensible Daten der Nutzer*innen heranzukommen. Soundcloud hat bestätigt, dass Nutzer*innen seit dem Vorfall zunehmend E-Mails, teilweise auch Anrufe, erhalten, bei denen Betrüger*innen versuchen weiteren Schaden anzurichten.
- Prüfe, ob deine E-Mail-Adressen von diesem (oder anderen Vorfällen) betroffen ist
- Setze zur Sicherheit ein neues (starkes) Passwort für deinen soundcloud Account
- Antworte nicht auf gefälschte Soundcloud Anfragen (Phishing-Versuche)