Microsoft Exchange blockiert seriöse E-Mails
Die E-Mail-Plattform Microsoft Exchange Online identifiziert seriöse Nachrichten als Phishing, sodass Nutzer*innen teilweise auf E-Mails warten müssen oder gar nicht erhalten.
Mehr Phishing heißt auch stärkere Schutzmaßnahmen
Es ist in Sachen Cyber-Security eine willkommene, wenn auch für Nutzende nicht erfreuliche, Abwechslung: Während Unternehmen regelmäßig vor Betrugsversuchen mit Phishing warnen, hat Microsoft Exchange Online am 05. Februar veröffentlicht, dass die eigene „Phishing-Abwehr“ zu viel aussortiert. Als Resultat werden legitime E-Mails in Microsoft Exchange Online unter Quarantäne gestellt. Das bedeutet Mails kommen gar nicht bei Nutzenden an – auch nicht im Spam-Ordner oder Ähnlichem. Besonders ärgerlich für User ist dabei die Tatsache, dass auch „whitelisted“ Absender, also Absender, die man selbst als vertrauensvoll eingestuft hat, betroffen sein können.
Microsoft arbeitet nach eigenen Angaben an einer Lösung, gibt aber keine weiteren Informationen hinsichtlich der Anzahl betroffener Nutzer*innen, betroffener Regionen oder Absender. Nutzer*innen werden darum gebeten sich im Service Center über aktuelle Entwicklungen des Vorfalls mit der Kennung EX-1227432 zu informieren.
- Informiere Dich über den aktuellen Stand bei Microsoft.
- Falls Du auf wichtige Rückmeldungen wartest, kontaktiere Unternehmen oder Personen, die ggf. von Exchange aussortiert wurden.