Betrugswelle bei Facebook
Betrüger*innen versuchen mithilfe echter Nutzer*innen Fake-Profile zu generieren und nutzen teilweise Phishing-ähnliche Vorgehensweise um die Kontrolle über echte Profile zu nehmen.
Initiierung des Betruges
Viele Facebook-Profile sind öffentlich und das können Betrüger*innen ausnutzen. Ein öffentliches Profil bietet Daten, beispielsweise Bilder, Namen und Standorte, die kopiert werden können und für die Anlage eines entsprechenden Fake-Profils genutzt werden. Das Fake-Profil sieht dem echten täuschend ähnlich und schickt nun massenhaft Freundesanfragen an andere Personen, um möglichst echt zu wirken. Desto mehr Daten und Freunde das Fake-Profil sammelt, desto echter wirkt es und desto mehr Kontakte kann es aufbauen.
Betrug mit Fake-Profilen
Mit Fake-Profilen können dann diverse Betrugsmaschen eingeleitet – dabei spielen vor allem Phishing-Seiten eine Rolle. Getarnt als eine, oft sogar reale, Person verschicken Betrüger*innen massenhaft Links zu Phishing-Seiten an ihren Freundeskreis und versuchen so an sensible Daten zu kommen. Häufige Beispiele dafür sind:
- Fake-Login Seiten, wodurch die echten Zugangsdaten zu einem Profil gestohlen werden können
- Produkte oder Gewinnspiele, bei denen persönliche Daten und Kreditkarteninformationen gestohlen werden können
- Fake-Investment-Angebote, bei denen ebenfalls persönliche Daten und Kreditkarteninformationen gestohlen werden können
Wenn diese Betrugsmasche erstmal ins Rollen kommt, können sich Fake-Profile und Zugang zu echten Profilen schnell vermehren, was den Kreis potenzieller Opfer erweitert und gefährlich werden kann. Deshalb raten wir jeder einzelnen Person vorsichtig zu agieren!
- Richte Zwei-Faktor-Authentifizierung ein, um das eigene Profil zu schützen
- Stell in den Privatsphäre-Einstellungen in Facebook ein, dass "nur Du" Freunde und Follower sehen darfst.
- Wenn mögliche, vermeide es "öffentlich" zu posten.
- Nimm keine unbekannten Personen als Freunde an und überprüfe ob das Profil "bekannter" Personen real ist.