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Westfield Shopping-Zentren gehackt

IT-Systeme von Westfield, dem Betreiber von 61 Shopping-Zentren in zwölf Ländern, wurden gehackt – Kundendaten von Treueprogramm-Mitgliedern und Newsletter-Abonnenten sind betroffen.

Was ist passiert?

Seit Montag berichten zahlreiche Medien, dass das Westfield-Center, genauer gesagt dessen IT-Systeme, in der Hamburger Hafencity gehackt wurde. Kurz darauf wird bekannt, dass auch das Centro Oberhausen, der Ruhrpark in Bochum sowie das Donauzentrum in Wien gehackt wurden. Der gemeinsame Nenner dieser Shopping-Zentren ist, dass sie alle der Unibail-Rodamco-Westfield Gruppe angehören.

Welche Daten wurden geklaut?

Betroffen von dem Hack sind Kundendaten von Treueprogramm-Mitgliedern und Newsletter-Abonnenten. Westfield meldet, dass bei dem Hack keine Passwörter oder Zahlungsdaten offen gelegt wurden. Die Kundendaten umfassen:

  • Vor- und Nachnamen
  • Mailadressen
  • Telefonnummer
  • PLZ
  • Geburtsdaten
  • KFZ-Kennzeichen

Nach Angaben mehrerer Medien wurden betroffene Kunden von Westfield über den potenziellen Verlust ihrer Daten informiert. Die persönlichen Daten können vor allem dazu genutzt werden individualisierte Phishing- und vergleichbare Betrugsversuche durchzuführen. Es ist nicht auszuschließen, dass auch andere Shopping-Zentren beziehungsweise Kunden anderer Zentren betroffen sind, weshalb sämtliche Treueprogramm-Mitglieder und Newsletter-Abonnenten bei Westfield besonders vorsichtig sein sollten.

Handlungsempfehlungen
  • Informiere Dich über Phishing und typische Betrugsmaschen (Weiterführende Informationen).
  • Keine Links von Phishing-Mails anklicken.
  • Keine Angabe oder Bestätigung von persönlichen Daten, wenn Du nicht absolut sicher bist, dass es sich um gerechtfertigte Anfrage handelt.